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3sat Mediathek: Eine Bildungsreise in Sachen Intelligenzforschung

19. Dezember. 2014 Petra Konz Posted in Aktuelles, Archiv, Fernsehen, Film Kommentare deaktiviert für 3sat Mediathek: Eine Bildungsreise in Sachen Intelligenzforschung

Dumm geboren und nichts dazu gelernt? Intelligenzforschung zwischen Rassismus und flexiblen Erbanlagen

Gibt es geborene Verlierer und solche, denen alles bereits in die Wiege gelegt wurde? Der ehemalige Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin behauptet: „Intelligenz ist erblich. Darum ist es nicht egal, wer die Kinder bekommt.“ Er glaubt, zu 80 Prozent seien die Gene verantwortlich, weshalb er Probleme bei türkischen oder allgemein muslimischen Immigranten sieht. Diese Bevölkerungsgruppen seien einerseits unterdurchschnittlich intelligent, andererseits aber sehr gebärfreudig, dadurch nehme der Intelligenzquotient allmählich ab, behauptet Sarrazin und sieht seine Thesen in der Wissenschaft bestätigt. Renommierte Intelligenzforscher wie Elsbeth Stern von der ETH Zürich widersprechen jedoch Sarrazins Verdummungsthese. Sie sagt: „Eltern und Kinder zeigen nur eine mittelhohe Übereinstimmung im Intelligenzquotienten. Unterdurchschnittlich intelligente Eltern können überdurchschnittlich intelligente Kinder haben und umgekehrt.“ Erst wenn die sozialen Bedingungen für alle Kinder gleich gut seien, könnten die Gene ihre Macht ausspielen“.

Einzelne Themen: (1) Die Mär vom genetischen Ghetto. (2) Der IQ – Näherungswert mit wenig Aussagekraft. (3) Kognitive Fähigkeiten sind ein Spiegel der Umwelt. (4) Intelligenz entwickelt sich proportional zur Stimulation. (5) Der Einfluss der Gene ist flexibel und veränderbar.

Der Film (ca. 44 Minuten) steht in der 3sat Mediathek online zur Verfügung.

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Wissenschaftsdokumentation „Tödliche Langeweile“

8. Dezember. 2014 Petra Konz Posted in Aktuelles, Fernsehen, Film, Wissenschaft Kommentare deaktiviert für Wissenschaftsdokumentation „Tödliche Langeweile“

Bei dem Film „Tödliche Langeweile“ handelt es sich um einen Beitrag in der Sat3 Mediathek Wissenschaftsdoku. Die Dokumentation wurde realisiert von Spiegel TV und 3Sat mit wissenschaftlicher Begleitung durch Frau Prof. Michaela Brohm, Universität Trier, Professur für Empirische Lehr-Lern-Forschung und Didaktik.

Zum Inhalt des Films
Die Wissenschaftsdokumentation liefert Einblicke in die Ursachen von Langeweile und ihre negativen Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden, aber auch in die Chancen, die aus Langeweile erwachsen. Es wird ein fünftägiger Selbstversuch gezeigt, bei dem sich der Proband extremer Langeweile aussetzt, sich dabei via Kamera beobachten läßt und täglich über sein Befinden Auskunft gibt. Weitere Themen sind: (1) Ohne Arbeitsauftrag im Büro. (2) Die Mischung der Reize macht es. (3) Der Flow – ideales Verhältnis von Fähigkeiten und Anforderungen. (4) Burn-out und Bore-out – beides sind Fehlbelastungen.

Direkt ansehen kann man den Film unter: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=45606

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Kostengünstiger Verleih von DVDs über die Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung (GwG)

3. Februar. 2014 Petra Konz Posted in Archiv, Film, Gesprächspsychotherapie, Psychotherapie Kommentare deaktiviert für Kostengünstiger Verleih von DVDs über die Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung (GwG)

Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V.

Die Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung (GwG) bietet auf ihrer Website in der Rubrik „DVD-Verleih“ Filme zur Gesprächspsychotherapie bzw. zur Personzentrierten Psychotherapie und Beratung an. Die Filme werden von der GwG-Geschäftsstelle an GwG-Ausbilder, Institutionen und zu Ausbildungszwecken ausgeliehen. Die Leihgebühr beträgt EUR 8,00 pro DVD für einen Zeitraum von 14 Tagen, die Zahlung erfolgt per Rechnung.

Insgesamt stehen derzeit 35 Filme zur Verfügung; unter anderem auch ältere Dokumentationen zur Theorie und dem praktischen Vorgehen von Carl R. Rogers (1902–1987) in seiner psychotherapeutischen und pädagogischen Arbeit mit Erwachsenen und Kindern.

Ausführliche Angaben zu den DVDs sind auch im Rahmen einer PDF-Liste abgelegt. Zu den einzelnen Filmen werden bibliographische Angaben und inhaltliche Zusammenfassungen angeführt.

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Cinema therapy – Filmtherapie

1. November. 2012 Petra Konz Posted in Aktuelles, Film, Psychotherapie Kommentare deaktiviert für Cinema therapy – Filmtherapie

Cinematherapy.com

Die Filmtherapie hat ihre Wurzeln in der Bibliotherapie und wurde in psychologischen Artikeln Anfang der 1990er erstmals erwähnt. Pionierfunktion hatte das Buch „Reel power: Spiritual growth through film“ von Marsha Sinetar, das 1993 auf den Markt kam.

Filmtherapie ist keine offiziell anerkannte Behandlungsform. Die Idee wurde erstmals in den USA veröffentlicht und ist keinesfalls eine eigenständige Therapiemethode. Sie ergänzt das breite Spektrum an anerkannten therapeutischen Interventionsmethoden und hat dabei einen ähnlichen Stellenwert wie ergänzende bibliotherapeutische Verfahren.

Die oft nachhaltigen Wirkungen von Filmen beruhen unter anderem auf einer Identifikation mit den handelnden Figuren und ihren Geschichten, die zu neuen Sichtweisen herausfordert und zur Selbstreflexion anregt.

Filmtherapie ist im Vergleich zu bibliotherapeutischen Hausaufgaben sehr viel besser für Klienten geeignet, die nicht gerne lesen, aber sehr gerne Filme anschauen.

Eine wichtige Vertreterin in den USA ist Dr. Birgit Wolz. Auf der Webseite der amerikanischen Filmtherapeutin Dr. Birgit Wolz findet man grundlegende Informationen zur Cinema Therapy; auch Videobeiträge und eine Liste von Filmen, die sich für therapeutische Zwecke eignen. In einem deutschsprachigen Interview mit der Financial Times berichtet Frau Wolz über ihre Arbeit im Rahmen der Filmtherapie.

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Hausaufgaben in der ambulanten Psychotherapie – Theoretische Grundlagen und empirische Befunde (PDF)

Filmtherapie: Der Film als therapeutisches Medium – Leitfragen (PDF)

Using films as an adjunctive treatment in psychotherapy: EA professionals may find it useful to supplement bibliotherapy with films, especially with clients who are nonverbal or unlikely to complete assigned reading

Existenzanalytische Kinotherapie. Filme als Balsam der Seele (PDF)

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Archiv der Zukunft – Bilder des Gelingens rund um das Thema Lernen

30. August. 2012 Petra Konz Posted in Archiv, Film, Multimedia, Pädagogik Kommentare deaktiviert für Archiv der Zukunft – Bilder des Gelingens rund um das Thema Lernen

Das Archiv der Zukunft sammelt und verbreitet Bilder des Gelingens rund um das Thema Lernen.

Auf der Website findet sich ein Terminkalender mit öffentlichen Vorführungen, die Möglichkeit zur Bestellung von Filmen und anderes mehr. Die Publikationsreihe „Archiv der Zukunft“ wurde mit dem Film „Treibhäuser der Zukunft – Wie in Deutschland Schulen gelingen“ eröffnet und wird ständig erweitert.

Das Archiv der Zukunft sammelt und verbreitet Bilder des Gelingens. Es ist auch eine Antwort auf den Pisa-Schock. Mit Pisa hat die Globalisierung auch in der Bildung begonnen. Tatsächlich ist das Zeitalter der Globalisierung eines der Glokalisierung. Vieles wird davon abhängen, wie man Orte kultiviert, an denen Wissen, Kompetenzen und Ideen gedeihen. Menschen brauchen Wurzeln und Flügel. Das Archiv der Zukunft versteht Lernen als Vorfreude auf sich selbst und möchte Erreger dieser ansteckenden Gesundheit verbreiten. Dafür schärfen die Dokumentationen den Möglichkeitssinn und den Wirklichkeitssinn. Dieses Archiv ist ein Medium, das Zukunft schafft. Eine Bibliothek voller Geschichten, Visionen und Berichte von Expeditionen. Die Dokumentationen sollen über Massenmedien in die Breite wirken und von interessierten Fachöffentlichkeiten als Werkzeug genutzt werden. Deshalb werden die Dokumentationen auf DVD um ausführliche Exkurse erweitert.

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